plus minus gleich

2010-03-18 “Made from awesome”

Ashley aus Australien hat uns geschrieben, nachdem er seine neuen Finnen ausprobiert hat:

“Unsere 4 Finnen sind heil angekommen und sie sind großartig. Der Speed in den Turns ist das Beste, beim Bottom Turn, beim Cutback – Sensationell! (im Original: „Made from awesome!“)

Ich bin sie bisher 3 x in kleinen schräg-auflandigen Bedingungen gefahren und kann es kaum erwarten, sie auf einen Trip zu unseren guten Wave-Spots mitzunehmen.

Ich habe einen Bericht in einem unserer hiesigen Foren gepostet und ich glaube einer der lokalen Shops wird Kontakt zu euch aufnehmen – oder hat es schon gemacht.

Ich habe am Strand total begeistert davon erzählt.

Tausend Dank, Ashley“

2010-03-18

Er hat uns auch den folgenden Bericht gemailt, den er im Forum von www.seabreeze.com veröffentlicht hat:

„Leute, wir haben uns 4 Maui Ultra Fins (MUF) aus Maui schicken lassen.

Letztendlich ist jede einzelne Finne aus einem Stück „Unglaublichem“ gemeißelt worden. Tatsächlich steckt hinter diesen Finne allerdings mehr Wissenschaft als Handwerk, aber das kann die Webseite besser erklären.

Es sind relativ gerade Finnen für die Welle. Die Jungs haben ganz einfach hinterfragt, warum wir seit ewigen Zeiten mit Wavefinnen fahren, die wie die Rückenflosse eines Delphins aussehen. Die Webseite erklärt auch den Nutzen eines sorgfältig ausgewählten Profils, das anhand von Reynolds-Zahlen für unsere typischen Geschwindigkeiten errechnet wurde.

 

Die Performance war unglaublich und bei weitem das beste Investment (Nutzen je Dollar), was ich je gemacht habe (AUD$ 130 frei Haus!!!)

Im Preisvergleich übertrifft es also alle anderen technischen Fortschritte, die unser Sport gesehen hat (Monofilm-Segel, Epoxy-/Carbon-Bretter, Skinnymasten, Carbongabeln).

Der beste Teil für mich war, dass sie die Geschwindigkeit im Manöver sehr, sehr super halten und dadurch viel schneller und auch looser auf der Welle sind. Ich vermute, das ist so, weil der geneigte Teil fehlt, der wie ein Anker bei der Drehung wirkt.

Ich werde auf die einzelnen Punkte jetzt noch einmal etwas genauer eingehen:

Höhelaufen und keine Spinouts

Die Webseite stellt ziemlich spektakuläre Behauptungen auf, aber ich muss zugeben, dass sie wahr sind. Die Finnen neigen überhaupt nicht zu Spinouts und laufen immer weiter Höhe, bis du irgendwann an Segeldruck und Brettgeschwindigkeit verlierst.

Bisher ziehe ich nicht viel mehr Höhe als normal, um eine gute Geschwindigkeit zu halten, aber wenn man versucht, Höhe zu ziehen, um die Grenze auszuloten, bekommt man keinen Spinout, sondern verliert nur Effizienz im Segel. Ich muss mich hieran aber auch noch gewöhnen und an meiner Technik arbeiten.

Beibehalten der Geschwindigkeit in Manövern

Das ist super auffällig bei der Halse draußen. Du kannst total aggressiv in die Halse gehen und beendest das Manöver dennoch im Gleiten. Auf dem Wellenface in Scarborough ist es etwas weniger offensichtlich, du gehst nur etwas schneller in den Top Turn und kannst auf der Suche nach einer Steilwand weiter down the line fahren. Ich denke, das wird man noch stärker merken, sobald man auf glatten Wellen außerhalb von Perth fährt.

Wendigkeit auf der Welle

Mein JP Real World Wave wollte mit der bisherigen Finne nicht gerne hart in die Welle zurückdrehen und während eines Bottom Turns musste ich oft das Gewicht auf den hinteren Fuß verlagern, um die Nase wieder Richtung Wellenface zu bewegen. Das Problem hat sich in Luft aufgelöst.

Irgendwas negativ?

* Ich habe keinen Vorteil bei der absoluten Endgeschwindigkeit gesehen, aber das ist auch nicht mein Interesse in Wellen.

* Ich vermute, das gerade Design wird mehr Gras einsammeln, das ist vermutlich nicht so toll in den Winterstürmen in Cottesloe.

* Ich wollte mir gerade eine RRD Twin Fin für die nächste Saison kaufen und kann es jetzt leider nicht mehr rechtfertigen.

P.S. Der Online-Kauf war einfach, sie schicken dir einen PayPal-Link zu. Versandkosten sind USD 27, aber lass einfach deine Freunde mitbestellen.”

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